Was ist eigentlich Sucht? Wann ist ein Mensch abhängig?
Woran erkenne ich, dass ein/e (Mit) Schüler/in Alkohol konsumiert? Bin ich
selbst gefährdet?  Wie lerne ich Nein-Sagen? Kann ich mich dem Gruppendruck
entziehen?entziehen?              
Kenntnisse zu Ursachen, Entstehung und Verlauf von Sucht sind hilfreich,
Suchtverhalten bei Mit(schülern) zu verändern und nachhaltig zu verhindern.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Zielsetzung, die Jugendlichen in eine
innere Auseinandersetzung mit dem Thema Sucht zu bringen.
Anknüpfend an das Theaterstück bieten wir Workshops an, die das Gesehene
vertiefen, Fragen klären, Antworten geben, Lösungen aufzeigen.

In Gesprächen mit jungen Menschen, die Erfahrung mit der Sucht haben und
erfolgreich Wege daraus gefunden haben, werden die Jugendlichen emotional
bewegt und nachhaltig für das Thema Sucht sensibilisiert.
Im Rahmen der Workshops können wir individuell, spontan und kreativ auf die
einzelnen Teilnehmer eingehen: Wir diskutierten Handlungsalternativen zu dem
im Theaterstück gezeigten Verhalten und erproben sie in Spielszenen.                                       
                                                                                                                                                        
Das NEIN zur Droge wird im Spiel von Situationen erprobt, die nah am Alltag
der Jugendlichen sind. Das fördert ihre Handlungskompetenz, so dass sie sich
in zukünftigen Situationen den Herausforderungen in Bezug auf Suchtgefährdung
gewachsen fühlen und in der Lage sind alternative Handlungskonzepte anzuwenden.                               
Ganz besonderes Augenmerk legen wir dabei auch auf das aktuelle Thema „Komasaufen“                        
und Spielsucht. 
                                                                                                                            
Theater als „Kommunikationspartner“: Wir wirken nicht mit dem moralischen                   
Zeigefinger,  sondern mit Humor und Emotion.                                                                        
                                                                                                                                                      
Wie sage ich NEIN in beziehungsstarken Bindungen? Wie gehe ich mit Gruppendruck
um, wie löse ich mich aus dem Gruppenzwang? All das wird im darstellenden Spiel
emotional erlebt und nachempfunden. In gemeinsam erarbeiteten Szenen werden
geeignete Alternativen aufgezeigt, verschiedene Möglichkeiten und Lösungswege
des „Standhaltens“ durchgespielt. Durch unsere spürbare und pragmatische Methode
haben wir die Möglichkeit, Botschaften so zu verpacken, dass sie in lebhafter Erinnerung
bleiben. Handlungsalternativen werden spielerisch erfahren und so die eigene Erlebniswelt
bereichert. Humor und Lob kommen dabei nicht zu kurz.
                         
Unsere Workshops sind ein Erprobungsfeld suchtfreien Handelns. Die Identitätsarbeit im
Darstellenden Spiel ist wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Auch klären wir umfangreich
über Suchtmittel, deren Wirkung, Gefahren und Vermeidung auf.

Wir suchen und stützen die Individualität des Einzelnen, motivieren die Teilnehmer zum genauen
Hinsehen, Hinhören, Fühlen, Einordnen, Verstehen und schließlich zum Handeln. Regen zum
bewussten Verhalten und zur klaren Entscheidung an. Durch unsere Arbeit mit Suchterkrankungen,
unser Engagement und unsere Erfahrung mit der Selbsterfahrung, können wir das ernste Thema
Sucht mit viel Humor, Sensibilität und direkter Sprache glaubwürdig vermitteln.                                                      
                                    
Unser Ziel ist es, eine bessere Kommunikation, die Stärkung des eigenen Ichs und der besseren
Beziehungsfähigkeit zu erreichen. TheaterSehnsucht geht mit einem einzigartigen Konzept mit
Jugendlichen, Pädagogen, Künstlern, Suchtbetroffenen, Suchtexperten und Suchthilfeeinrichtungen
einen neuen, spannenden Weg, der zu einem verantwortungsvollen, selbstbewussten Umgang mit
dem Thema Sucht und Sehnsucht unserer Zeit führt.
                                                                                                         

Theater sollte so nützlich sein wie Haushaltsfolie, Omo, Religion oder eine Melodie, die einem
beständig durch den Kopf geht, einen umfängt mit Ideen und Vorstellungen, die einem helfen
zu leben, mit sich zurechtzukommen und mit seiner Umwelt. (Regisseur Gilbert Moses)

                                                                                                                                                                                                                                     
                                  

 
Wir bieten Schulungen für Schüler als Ansprechpartner und Lotsen für Suchtprobleme an
- Experte vor Ort auf Augenhöhe-  Ausgebildete Suchthelfer initiieren in Zusammenarbeit mit dem
Fachlehrer und Suchtberatungstellen Workshops für Jugendliche mit dem Ziel, Jugendliche als erste
Ansprechpartner und als Lotsen für Suchtfragen in ihrem Wirkungskreis zu motivieren.
(ähnlich: die Streitschlichter) 
Ein Pilotprojekt wurde am Gymnasium Schenefeld erfolgreich durchgeführt und evaluiert 

 
Wir bieten Beratung für gefährdete Schüler/innen, für Eltern, für Lehrer und bei aktuellen
Problemen mit Suchtmitteln an Schulen.  Wir arbeiten mit den Beratungs- und Hilfeeinrichtungen
(LUKAS, SPZ, ELAS, KLIMA e.V.) zusammen.