- Ich dachte das Thema wär schon abgelatscht, das ist cool, das es mal anders war.
(Moritz 17) - Das erste Stück was nicht so war mit "Finger weg von Drogen, toll! (Janina 16 J.)
- Mir (und auch Thomas) hat das Stück ausgezeichnet gefallen. Das war wirklich berührend,
lustig und ohne pädagogischen Zeigefinger, ganz toll. (Monika) - Das Theaterstück geht mir nicht aus dem Kopf, hat mich doll bewegt. Am Abend bin ich
zurückgefahren und hab begeistert davon erzählt. (Lisa) - Überraschend, wie anschaulich und humorvoll man mit diesem Thema umgehen kann.
(ein Schulpsychologe) - 1 A Qualität (Hilde)
- Ich habe gestern mit meinen Konfis euer Stück gesehen und war begeistert. Spitzendialog
und überzeugende Darsteller und eine gute anrührende Geschichte. (eine Pastorin) - Sehr anspruchsvoll. (eine Lehrerin)

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Das "TheaterSehnSucht" will unverkrampft aufklären. Regisseur Fred Buchalski präsentierte
400 Schülern ein Stück über Suchtgefahren - Quelle seiner Mission: die eigene Abhängigkeit.
Max (Alexander Grimm) macht mit seiner Mutter (Sophie Turbanski) und seinem Vater
(Thomas Fitschen)erste Suchterfahrungen. Die Engel Lynneby (Esther Barth) und Iatsos
(Stefan Brentle) warten auf Max. Ich habe ein Problem, ein Problem - mit Löchern", sagt
Max, als er den Himmel betritt. Der hagere 16-Jährige wird von fünf Engeln in Empfang
genommen. Er hat viel Mist gebaut in seinem kurzen Leben. Die Löcher - sie stehen im
Mittelpunkt des Theaterstücks "Wilder Panther, Keks!" von Günther Jankowiak, das gestern
Vormittag erstmals im Forum des Schenefelder Schulzentrums aufgeführt wurde."Es geht um
Löcher, in die der Mensch hineinfällt", sagt Regisseur Fred Buchalski. Er kann ein Lied davon
singen. Jahrelang war er selbst drogensüchtig und fiel immer wieder in genau diese Löcher.
Mit Max ( Alexander Grimm), den Engeln und seinen eigenen Lebenserfahrungen will sich
Buchalski jetzt an jene wenden, die erste Begegnungen mit Suchtmitteln haben.
- Jugendliche ab 13 Jahren.
Die Aufführung, die von 400 Schülern gesehen wurde, war der Auftakt zur Sucht- Präventions-
woche am Gymnasium. "Wir haben jemanden gesucht,der über das Thema Drogen aufklären kann",
sagt Lehrer Joachim Lewis, der Buchalski und seine Bühnentruppe organisiert hat. Eine Woche lang
beschäftigen sich die Schüler der achten und elften Klassen in unterschiedlichen Projekten mit der
Suchtproblematik. Das Theaterstück diene als Einstieg. "Es soll die Zuschauer emotional für ein
Thema öffnen, das eigentlich unangenehm ist", so der Pädagoge.Auf der Bühne stehen professionelle
Schauspieler, die mit ihrem unverkrampften, zum Teil humorvollen Auftritt die Schüler schnell für sich
gewinnen. Der eine oder andere im Publikum konnte sich mit Max identifizieren. Der Junge, der wegen
seiner vielen "LebensLöcher" am Ende vor den fünf Engeln Iatsos (Stefan Brentle), Lynneby
(Esther Barth) und Godwyn (Thomas Fitschen) steht, ist selbst das Ergebnis eines Lochs - im Präservativ
seiner Eltern. Früh wurde es turbulent in seinem Leben.
Ärger mit den Alten", von der Schule geflogen, Stress mit der Freundin, und: Zigaretten, Alkohol, Pillen.
"Ich sehe meine Suchtkrankheit heute als Aufgabe", sagt Regisseur Buchalski, der seit dem Ende seiner
Therapie eine ELAS - SuchtSelbsthilfegruppe in Altona leitet. DasTheaterSehnSucht hat der gelernte
Schauspieler im vergangenen Jahr gegründet. Erfreut zeigte sich Lewis über die finanzielle Unterstützung
der Stadt Schenefeld. von Sebastian Höhn